Sian Ka`an, Tulum und Coba

Fernab der vielen all inclusive Resorts gibt es auf der Yucatan Halbinsel in Mexiko sehr viel mehr zu entdecken.

Mangroven in Sian Ka´an

Mangroven in Sian Ka`an

Um nur drei Highlights zu nennen- Sian Ka`an, Tulum und Coba.

Sian Ka’an gilt als das größte Naturschutzgebiet Mexikos, in Tulum und Coba findet man alte beeindruckende Tempelstätten der Maya.

Sian Ka’an ist ein Nationalpark. Er befindet sich auf der Ostseite der Halbinsel Yucatán
im Bundesstaat Quintana Roo.
Sein Gebiet wurde 1986 als Nationalpark ausgewiesen und gehört seit 1987 als Biosphärenreservat der UNESCO zum Weltnaturerbe.
Er besteht aus Tropischem Regenwald, Feuchtgebieten, Küsten- und Meeresökosystemen.

Der Name Sian Ka’an stammt aus der Maya-Sprache und bedeutet sinngemäß Ort, wo der Himmel geboren wurde.

Die beliebteste Ausflugsart ist eine Jeepsafari mit Mittagessen in dem alten Fischerort Punta Allen.
In Punta Allen gibt es sanften Tourismus.
Das Dorf hat keinen Anschluss an das öffentliche Elektrizitätsnetz. Der benötigte Strom wird mit Solar- und Windkraftanlagen, ersatzweise Generatoren erzeugt.

Tulum ist die einzige Tempelstätte der Maya direkt am Meer und bedeutet in Maya Sprache soviel wie Festung.
130 km vom Touristenort Cancún entfernt liegt das ehemaliges Wirtschaftszentrum der alten Maya,
das seine Blütezeit vor der Ankunft der Spanier auf Yucatán zwischen 1.200 und 1.400 n. Chr. hatte.

Tulum

Tulum

Obwohl Tulum für die Archäologie eher eine untergeordnete Bedeutung spielt,
liegt die Tempelanlage für den Besucher besonders malerisch.
Es empfiehlt sich, früh morgens oder gegen späten Nachmittag hier zu sein, da vormittags viele Busse mit Touristen aus Cancún herbeiströmen.
Zudem sind wegen den schräg einfallenden Sonnenstrahlen in die Gebäude die schönsten Aufnahmen früh am Morgen bzw. gegen späten Nachmittag zu machen.

Der augenscheinlichste Bau ist El Castillo. Er ist der dem Gott Kukulkán gewidmet.

Cobá liegt tief im Dschungel und ist von vielen Seen umgeben.
Erstmals entdeckt wurde Cobá im Jahre 1891. Mit den ersten Ausgrabungen wurde jedoch erst im Jahre 1929 begonnen.

Die Stadt wurde in der Mitte eines besonders großen Netzes von Wegen (Sacbé) gebaut, die hier zusammenliefen und verschiedene Maya-Siedlungen miteinander verbanden.
Cobá ist eine der bedeutendsten Stätten, in der man diese Art von Sacbés sehr schön sehen kann.

Man vermutet, dass Cobá in seiner Blütezeit (ca. 300-1.000 n.Chr.) etwa an die 40.000 Einwohner aufwies.
Bewohnt war Cobá hingegen bis in das 15. Jht. n. Chr. hinein, als eine der letzten Maya-Stätten.

Die Ruinen sind vom Dschungel noch größtenteils verdeckt und man muss einige Wege zurücklegen, wenn man das Areal erkunden möchte.
Die unzähligen Wege, zwei Pyramiden, verschiedene Bauten, der Cobá-Platz, Malereien, der Chumuc-Nul-Platz und der Mascanxoc-Platz liegen im Urwald verborgen.
Wer zu Fuß nicht fit ist, hat auch die Möglichkeit direkt hinter den Ballspielplatz am Haupteingang ein Fahrrad auszuleihen, um die Wege per Drahtesel abzufahren.
Die Besichtigung dieser Stätte weckt so manchen Entdecker Instinkt.

Jeep Safari durch Sian Ka`an

Jeep Safari durch
Sian Ka`an

Nationalpark Sian Ka´an

Nationalpark Sian Ka`an

2017-07-12T13:34:21+00:00